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Produkte nach Eigenschaften filtern

Im cosa Onlineshop kannst du Produkte nach Eigenschaften filtern

verschiedene Menschen – verschiedene Vorlieben – verschiedene Eigenschaften

Unser oberstes Ziel ist es, tierversuchsfreie Kosmetik- und Hygieneartikel für JEDEN schnell und einfach zugänglich zu machen. Dabei kommen natürlich ganz automatisch unterschiedliche Geschmäcker zusammen – die einen verwenden ausschließlich zertifizierte Naturkosmetik, den anderen wiederum ist es wichtig, dass kein Palmöl oder synthetische Stoffe in der Kosmetik zu finden sind, wiederum andere möchten keine Mineralöle oder Silikone in ihren Produkten haben.

Damit bei unserem tierversuchsfreien Sortiment auch bestimmt jeder fündig wird, war es für uns also von Anfang an klar, dass es in unserem Shop www.cosa-kosmetik.com die Möglichkeit geben muss, alle Produkte schnell und einfach nach ihren Eigenschaften filtern zu können.

Filterfunktion gut und recht…

 

…aber was bedeuten die Eigenschaften eigentlich wirklich?

Gehört hat man bestimmt alle schon einmal – die genaue Definition ist dann aber manchmal doch nicht so ganz klar. Deshalb möchten wir hier gerne kurz auf jede einzelne Eigenschaft eingehen:

1. Vegan

Vegane Produkte enthalten keine Inhaltsstoffe die in irgendeiner Weise von einem Tier stammen. Alle veganen Produkte sind somit also frei von Gelatine, Collagen, Honig, Bienenwachs, Karmin, Schellack, usw. Leider gibt es keine gesetzliche Definition für den Begriff „vegan“. Obwohl die Logik bei veganer Kosmetik Tierversuche ausschließt, sehen viele Marken „vegan“ noch immer als Trend an und nutzen dies deshalb oft nur als Marketingstrategie. Nicht so bei unseren Produkten, denn verschiedene anerkannte Zertifikate für vegane Kosmetikprodukte garantieren auch hier das Verbot von Tierversuchen.

2. Mineralöle

Ähnlich wie Benzin oder Diesel werden auch Mineralöle aus Erdöl gewonnen. Sie werden so weit gefiltert, bis nur noch bestimmte Kohlenwasserstoffe darin enthalten sind und ein durchsichtiges Öl entsteht. Auf den ersten Blick bieten sie einige Vorteile: sie sind kostengünstig, im Gegensatz zu pflanzlichen Ölen viel länger haltbar und meist relativ gut verträglich, da sie nur in die obersten Schichten der Haut eindringen. Allerdings täuschen sie auch, denn sehen tun wir zwar eine seidig-glatte Haut – trotzdem sind es schlußendlich aber Fremdstoffe, die einen Film auf die Haut legen und das Atmen der Haut somit verhindern.

3: Palmöl

Palmöl wird aus dem Fruchtfleisch der Ölpalme gewonnen. Es macht Kosmetikartikel geschmeidig und dient somit oft als Grundlage für viele Seifen, Cremes und Duschgele. Der große Ertrag, die Vielseitigkeit des Öls und die Tatsache, dass die Ölpalme in allen Tropenregionen der Welt wachsen kann, führt dazu, dass riesige Monokulturen entstehen, für die zuvor aber leider Regenwald abgeholzt und verbrannt werden muss. Neben dem enormen CO2-Ausstoß der verursacht wird, geht auch Lebensraum für viele Tiere und Kleinbauern verloren. Ein kompletter Verzicht auf Palmöl würde wiederum dazu führen, dass weniger ertragreiche Pflanzenöle eingesetzt werden. Deshalb arbeiten verschiedene Initiativen daran, den Anbau von Palmöl nachhaltiger zu gestalten.

4: Naturkosmetik

Naturkosmetik wird aus natürlichen und umweltfreundlichen Rohstoffen hergestellt und ist somit schonender für Mensch und Umwelt. Die wichtigsten Inhaltsstoffe sind Öle, Fette und Wachse sowie natürliche Aromen, Duft- und Farbstoffe. Diese dürfen mit wenigen Ausnahmen nur pflanzlicher, mineralischer oder tierischer Herkunft sein. Die Haltbarkeit der Produkte wird in der Regel mit natürlichen oder naturnahen Substanzen erreicht und kann deshalb – je nach Inhaltsstoffen – auch eine kürzere Mindesthaltbarkeitsdauer haben als herkömmliche Kosmetik. Auch hier wird der Begriff „Naturkosmetik“ oft für Marketingzwecke missbraucht – Sicherheit geben dabei aber verschiedene Zertifizierungen wie z.B. BDIH, Natrue, Demeter, …

5: aus biologischem Anbau

Bei Inhaltsstoffen aus biologischem Anbau wird auf chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel und mineralische Düngermittel verzichtet. Die Vermeidung von Umweltbelastungen für Natur und Anbauprodukt hat höchste Priorität. Damit ein Kosmetikprodukt ein Bio-Zertifikat erhält, müssen mindestens 95% der Naturstoffe aus kontrolliert biologischer Erzeugung und/oder aus kontrollierter Wildsammlung stammen. Naturkosmetik hat einen geringeren Anteil an unveränderten Naturstoffen. Es gibt verschiedene Zertifizierungen für Bio,- und Naturkosmetikprodukte, der jeweilige Anteil an biologisch angebauten Rohstoffen ist dabei maßgebend für die Zuordnung.

6: synthetische Parfüme

Synthetische Duftstoffe können einen Duft verstärken oder überdecken. Sie sind kostengünstig und haben den Vorteil, dass sie nicht so schnell „verduften“ und länger haltbar sind als ihre natürlichen Vorbilder. Synthetische Duftstoffe müssen nur dann namentlich aufgeführt werden, wenn sie eine bestimmte Konzentration im Kosmetikprodukt übersteigen. Ansonsten wird Parfum, Fragrance oder Aroma angegeben. Der menschliche Körper kann diese Duftstoffe nur langsam abbauen und sie können teilweise sogar Kopfschmerzen, Erschöpfung und Schwindel auslösen.

7: synthetische Farbstoffe

Bei synthetischen Farbstoffen handelt es sich um industriell hergestellte Farbstoffe. Sie kommen oft bei Pflegeprodukten und in der dekorativen Kosmetik – also bei Lidschatten, Lippenstiften, Rouge und Make-up – zum Einsatz. Farbstoffe wie Alloxan, Eosin, Fluorescein oder Anilinfarben werden teilweise aus Erdölprodukten hergestellt. Einige synthetische Farbstoffe stehen unter Verdacht, die Haut zu reizen und es wird vermutet, dass sie krebsverursachend sein können.

8: Konservierungsstoffe

Um Kosmetikprodukte haltbar zu machen, werden konventionelle Produkte mit synthetischen Substanzen konserviert. Diese sollen das Wachstum von Bakterien, Schimmel oder Hefepilzen in Kosmetikprodukten verhindern. Konservierungsmittel sind jedoch schädlich für die Haut und können Allergien auslösen. Naturkosmetik schützt sich mit Alkohol, alkoholischen Pflanzenauszügen und auch ätherischen Ölen vor Verkeimung. Da alkoholische Pflanzenauszüge rasch verdunsten, sind sie in kleinen Mengen gut verträglich für die Haut.

9: Silikone

In der Kosmetik sind Silikone hauptsächlich als Falten-Füller beliebt. Sie werden auch aus den Rückständen der Erdölproduktion gewonnen, sind kostengünstig und vielseitig einsetzbar. Sie erzeugen auf der Haut aber eine Art Film, dadurch fühlt sie sich weich an, obwohl die natürlichen Regenerationsprozesse der Haut verlangsamt werden. Auch das Haar wirkt durch Shampoos mit Silikonen anfangs gesünder und glänzender – der Effekt ist aber derselbe: Das Haar wird durch das Silikon „verschlossen“ und kann somit weder atmen noch wichtige Nährstoffe aufnehmen. Haut und Haar werden auf Dauer also träge und immer trockener. Gesundheitliche Risiken bestehen allerdings nur, wenn man allergisch auf Silikone reagiert.

10: Parabene

Parabene sind ebenfalls Konservierungsmittel, die Bakterien am Wachstum hemmen oder Mikroorganismen abtöten sollen. Sie stecken hauptsächlich in Shampoos, Duschgelen und Sonnenschutzmitteln. Parabene werden direkt über die Haut aufgenommen und es wird befürchtet, dass sie den Hormonhaushalt von Menschen durcheinanderbringen können. Sie werden häufig wegen der Auslösung von Allergien kritisiert und werden teilweise auch mit verschiedenen Krankheiten in Verbindung gebracht.

11: Fairtrade

Kosmetikprodukte werden immer öfter nachhaltig erzeugt. Bei FairTrade wird großen Wert auf nachhaltigen und ressourcenschonenden Anbau gelegt. Gerechtere Handelsbeziehungen sollen die Situation der Produzenten verbessern und langfristig ungerechte Weltwirtschaftsstrukturen abbauen. Oft werden Inhaltsstoffe aus biologischem Anbau verwendet und es wird auf chemische Zusatzstoffe verzichtet.

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