Rasieröl – Alternative zum Rasierschaum

Rasierschaum, Rasiergel … oder doch Rasieröl?

Tja werte Männerwelt, eines ist klar – irgendwann kommt der Moment, an dem Mann nicht mehr an einer Rasur vorbeikommt. Ja, einmal geht’s länger und das Gesicht ist gerade mal mit ein paar Stoppeln bedeckt. Andere kommen fast schon mit Vollbart auf die Welt. Ich sehe mich selber hier irgendwo in der Mitte 🙂 – nicht der vollste Bartwuchs, aber man sieht dann doch ein bisschen was, sobald er etwas länger ist ;). Aber für jeden gilt doch das Gleiche – das Rasieren soll so schnell wie möglich und mit so wenig roten Punkten wie möglich funktionieren. Und wer hätte da jetzt an Rasieröl gedacht?

 

Du bevorzugst die Nassrasur? Dann solltest du das Rasieröl unbedingt ausprobieren.

Ich persönlich war immer schon eher Fan einer Nassrasur mit viel Schaum, dachte ich zumindest bis jetzt. Rasierschaum oder Rasiergel kennt ja jeder. Das ist halt das, was man überall bekommt und irgendwie auch jeder verwendet. Der Papa hat früher vielleicht noch Rasierseife benutzt, aber sonst bleibt nicht viel übrig. Tja, stimmt nicht ganz. Seit einiger Zeit verwende ich nämlich Rasieröl.

So klappt die Rasur mit Rasier- bzw Bartöl

Öl ins Gesicht schmieren und einfach drüber rasieren??? Ja, ganz genau – es ist wirklich so einfach. Und eines kann ich jetzt schon sagen, auch das „mit so wenig roten Punkten wie möglich“ klappt bestens. Wie das gehen soll fragt ihr? Ich zeig’s euch:

Einen Tropfen Rasieröl in die Hand geben.

Vorbereitung

Es funktioniert eigentlich genau gleich wie mit Schaum oder Gel. Zuerst einmal das Gesicht mit etwas Wasser abspülen. Dann gebt ihr 1 bis 2 Tropfen vom Rasieröl (mehr braucht es nicht) in eure Hand.

Das Rasieröl mit der Wasser in der Hand verreiben.

TIPP: Öl und Wasser vermischen

Jetzt kommt das Entscheidende – nochmals Wasser. In Kombination mit Wasser entfaltet das Öl nämlich seine volle Wirkung und kann am besten in die Haut einziehen. Also – einfach das Öl mit ein bisschen Wasser in der Hand verreiben!

Das Rasieröl mit den Händen in die Haut einmassieren.

Rasieröl einmassieren

Nun gebt ihr die Öl-Wasser-Mischung einfach ins Gesicht. Ich persönlich lasse das Öl nach dem Einmassieren immer noch etwas einziehen. Das ist aber nicht zwingend notwendig. Man merkt allerdings, wie das Öl in die Haut einzieht und das gibt ein gutes Gefühl, bevor man mit der Klinge drüber fährt.

Mit dem Rasierer langsam über die Haut fahren.

Rasierhobel – die wiederverwendbare und umweltfreundliche Alternative zu Einwegrasierern

Weg mit den Stoppeln

Jetzt könnt ihr ganz normal drauf los rasieren. Ob mit oder gegen den Strich rasieren – also mit oder gegen die Richtung des Bartwuchses – das weiß wohl jeder selbst am Besten. Grundsätzlich gilt, zuerst mit und dann gegen den Strich. Da ich nicht das komplette Gesicht rasiere und immer einen Teil stehen lasse versuche ich, nur mit dem Bartwuchs zu rasieren. Wenn da mal ein bisschen was stehen bleibt, eh egal. Aber keine Angst, auch gegen den Strich ist kein Problem.

Auch ohne Schaum wird die Haut gepflegt.

Nicht wundern

Ja, es ist normal, dass da kein Schaum ist :). Klingt blöd ich weiß, auch für mich war dies am Anfang etwas ungewohnt. Es ist, also ob man einfach nur etwas Wasser ins Gesicht gespritzt hat. Durch das Öl in Verbindung mit Wasser wird die Haut allerdings bestens auf die Klingen vorbereitet – auch ohne dicke, weiße Schicht um den Mund.

Nach dem Rasieren das Gesicht kurz waschen und abtupfen.

Kurz abspülen, fertig

Wenn dann alle Haare, die nicht mehr im Gesicht sein sollten, weg sind nehmt ihr einfach nochmals etwas Wasser zum Abspülen und tupft das Gesicht mit einem Tuch ab. Und schon ist die perfekte Rasur fertig. Ich empfinde es als sehr angenehm, dass man das Öl dann immer noch etwas auf der Haut merkt. Man braucht nicht mal mehr unbedingt ein After Shave.

Haut und übrigen Bart nach der Rasur pflegen.

Pflege

Alle, die ganz empfindliche Haut haben, können natürlich am Ende noch ein After-Shave verwenden.

Ihr merkt also, das Rasieren mit Rasieröl tut nicht weh und funktioniert genau gleich wie mit allen anderen Produkten für die Nassrasur. Meiner Meinung nach lohnt es sich auf jeden Fall, da mal was Neues auszuprobieren. Das angenehme Gefühl beim Auftragen des Öls und nach der Rasur kann ich jedem wärmstens empfehlen.

Und ja, ich weiß, das Rasieröl kostet ein paar Euro mehr als gewöhnlicher Rasierschaum. Aber – es ist hier genau gleich wie bei vielen Produkten von cosa Kosmetik – man braucht extrem wenig und somit hält das Fläschchen wirklich ewig. Und die natürlichen Öle pflegen die Haut, ohne dass Man(n) sich sonst noch zahlreiche andere Dinge ins Gesicht schmieren muss ;).

24 Kommentare für “Rasieröl – Alternative zum Rasierschaum

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